Rohrkennzeichnungen können Leben retten
In vielen Unternehmen ist eine einheitliche Kennzeichnung heute Standard. Nicht nur Türen oder Ordner sollten sachgemäß beschriftet werden. Gerade in Industrie- oder produzierenden Unternehmen sind beispielsweise Rohrkennzeichnungen unverzichtbar. Diese können sogar Leben retten. Denn nicht oder nicht korrekt gekennzeichnete Rohre können in einem Notfall oder bei Wartungsarbeiten zu einer tückischen Gefahr werden. Ist dann nicht bekannt, welchen Inhalt das Rohr führt, können langfristige und schwerwiegende Folgen nicht ausgeschlossen werden. Um genau diese Gefahr ausschließen zu können, sollte jedes Unternehmen einheitliche Rohrkennzeichnungen umsetzen. Zudem müssen auch die gesetzlichen Vorschriften bei der Kennzeichnung beachtet werden.
Rohrkennzeichnungen zeigen den Inhalt
Bei systematischen Rohrkennzeichnungen sollte auf den Etiketten für jedes Rohr angegeben sein, welcher Stoff sich in dem Rohr befindet und welche Fließrichtung dieser hat. Farbliche Kennzeichnungen sorgen für einen eindeutig zuzuordnenden Inhalt pro Rohr. Die Rohrkennzeichnungen müssen daher entweder ganz ausgeschrieben sein oder inhaltsspezifische Abkürzungen sowie möglicherweise Gefahrensymbole tragen. Die farbliche Zuordnung je nach Durchflussstoff ist nach DIN 2403 festgelegt worden. Zudem sollten die Rohrkennzeichnungen je Rohr gut sichtbar sowohl am Anfang als auch am Ende des Rohres angebracht werden. Sinn macht zudem eine Anbringung an wichtigen Knotenpunkten wie Flanschen oder Ventilen.
Kennzeichnung muss gesehen werden
Eine gute, einheitliche und sichtbare Rohrkennzeichnung erspart dem Unternehmer nicht nur viel Geld und Sorgen wegen möglicher Arbeitsunfälle sondern auch viel Zeit. Denn durch Rohrkennzeichnungen, die sich einheitlich durch das gesamte Unternehmen ziehen, kann auch bei Wartungsarbeiten Mühe und Zeit erspart werden. Denn ein schnelles Verständnis der Rohrkonstruktion ist somit gewährleistet.